Der Einsatz des Klebeplotters Phoenix von F Service Automation verbessert den Produktionsprozess bei der STI Group spürbar. In Zukunft ist sogar noch mehr möglich, denn das Potenzial des Neuzugangs wurde noch nicht voll ausgereizt.

In ihrem Werk in Neutraubling südöstlich von Regensburg produziert die STI Group flexible Display- und Verpackungslösungen. Seit Februar kommt dort auch der von F Service Automation entwickelte Klebeplotter Phoenix zum Einsatz, der zuvor drei Monate lang getestet wurde. Seit dessen Einführung verfügt die STI Group über deutlich mehr Variabilität im Produktionsprozess, was sich gerade bei unvorhergesehenen Ereignissen auszahlt. „Weil der Phoenix mit einer unterschiedlichen Anzahl von Personen betrieben werden kann, sind wir wesentlich flexibler bezüglich der Personaleinteilung. Deshalb können wir auch viel besser auf kurzfristige Veränderungen reagieren“, berichtet Markus Weißgerber, Leiter des STI Group-Standorts in Neutraubling. Zudem kann der Phoenix mit vielen unterschiedlichen Werkstoffen arbeiten. „Mit dem Plotter sind so gut wie alle Materialien verarbeitbar. Ein riesiger Vorteil ist, dass man unterschiedliche Stärken innerhalb eines Auftrags verwenden oder auch mehrere Aufträge untereinander kombinieren kann“, so Weißgerber weiter.

Markus Weißgerber
Markus Weißgerber, Standortleiter STI Group Neutraubling Foto: STI Group
Maximilian Zeus
Maximilian Zeus, Prozessleiter Kleben-Display und Packaging STI Group Neutraubling Foto: STI Group Group

Schnellere Produktion möglich

Der neue Klebeplotter ermöglicht nicht nur mehr Flexibilität, sondern auch eine wesentlich höhere Produktionsgeschwindigkeit. „Mit dem Phoenix können wir jetzt mehrere Arbeitsschritte parallel ausführen, die wir vorher nur nacheinander machen konnten. Außerdem können wir jetzt auch unterschiedliche Materialstärken fahren und die Anlauf- und Auslaufzeiten haben sich verkürzt“, berichtet Maximilian Zeus, Prozessleiter Kleben-Display und Packaging bei der STI Group. Der verbesserte Produktionsprozess kommt auch bei den Mitarbeitern gut an. „Das Feedback ist durchweg positiv, weil auch die Bedienung sehr einfach ist. Dadurch, dass die Personen die Taktzeit an der Maschine selbst beeinflussen können, ist es ein Vorteil für die Mitarbeiter, dass sie sich dem Tempo anpassen können beziehungsweise im Einklang mit der Maschine sein können“, ergänzt Weißgerber.

Bereits vor dem Beginn der eigentlichen Produktion sorgt der neue Klebeplotter für Entlastung. So ist bei diesem eine manuelle Programmierung über ein Handheld-Tablet möglich. Auf diese Weise werden eine sehr schnelle Programmerstellung, einfache Anpassungen sowie Arbeiten direkt am Produkt auf beiden Seiten der Maschine ermöglicht, ohne dass zwischen Klebepositionen und Computerbildschirm gewechselt werden muss. „Wir sind der einzige Lieferant, der das Bedienen per Tablet ermöglicht. Der große Vorteil ist, dass die Mitarbeiter an der Maschine die Spuren per Hand programmieren können, sodass man innerhalb von zwei oder drei Minuten ein komplettes Display programmiert hat“, berichtet Marcel Tigchelaar, Inhaber der Firma Valleos, die F Service Automation in Deutschland vertritt.

Marcel Tigchelaar, Inhaber Valleos Foto: Valleos
Francesco Sorbera, CEO und Co-Founder von F Service Automation Foto: F Service Automation

Lange Lebensdauer und einfache Wartung

Weil sowohl der Maschinenrahmen als auch die Hubtische vollständig aus Stahl bestehen, handelt es sich um eine vollständig verwindungssteife Konstruktion, die eine deutlich längere Lebensdauer der Maschine ermöglicht. Dies hängt auch damit zusammen, dass der Schlauch nicht frei hängt, wodurch Materialermüdung und langfristige Beschädigungen vermieden werden. Sollte es doch zu technischen Problemen kommen, können diese meist auf einfache Art und Weise gelöst werden. „Der Phoenix ist keine besonders schwierige Maschine. Die Kunden können die Wartung selbst übernehmen, wenn sie einen eigenen Elektriker oder Mechaniker haben. Wir können per Teleassistenz ermitteln, wo das Problem liegt und dann die entsprechenden Ersatzteile liefern. Diese kann der Kunde dann ohne unsere Hilfe einbauen und spart somit sowohl Zeit als auch Geld, weil es nicht notwendig ist, dass ein Techniker von uns vor Ort ist“, erläutert Francesco Sorbera, CEO und Co-Founder von F Service Automation.

Potenzial für mehr

Erfahrung mit dem technischen Support von F Service Automation hat die STI Group bereits während der rund dreimonatigen Testphase gemacht. „Bei der Sensorik hatten wir gewisse Herausforderungen. Die konnten aber mit Hilfe von F Service Automation schnell abgestellt werden“, berichtet Maximilian Zeus, demzufole das volle Potenzial des Klebeplotters Phoenix derzeit noch nicht ausgechöpft wird. „Wir sind immer noch in einer gewissen Testphase für uns selbst. Wir lernen an der Maschine immer noch etwas Neues kennen und testen sie noch mal aus, um einen optimalen Nutzen daraus zu ziehen.“

Detailansicht Klebeplotter Phoenix
Der Klebeplotter Phoenix verfügt über herausnehmbare Hubwagen. Foto: F Service Automation