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isenberg setzt Projekt für Allison um
Marken brauchen eine Bühne
Hochwertige Produkte bedürfen einer Präsentation, die ihre Qualität sichtbar und erlebbar macht. Das aktuelle Displayprojekt von isenberg und Allison zeigt, wie Material, Konstruktion und Markeninszenierung am POS zu einer stimmigen Lösung verbunden werden können.
Gerade am POS entscheidet sich, wie Produkt, Marke und Präsentation zusammenspielen. Aufmerksamkeit allein reicht dabei oftmals nicht aus. Bei hochwertigen Produkten muss auch das Umfeld die gewünschte Wertigkeit transportieren. Das gilt besonders für Permanentdisplays, die über längere Zeit im Handel eingesetzt werden und entsprechend robust, funktional und gestalterisch überzeugen müssen. Wie bei dem individuellen Display aus Holz von isenberg, das Kinderwagen der Marke Allison in verschiedenen Märkten aufmerksamkeitsstark in Szene setzt.
Bei diesem Projekt wurde deshalb besonderer Wert auf eine langlebige Konstruktion gelegt. Der Werkstoff Holz unterstützt die hochwertige Anmutung und muss zugleich den Belastungen des täglichen Einsatzes standhalten. Für isenberg ist die Materialwahl Teil des Gestaltungskonzepts. Zum Einsatz kommen unter anderem Massivholz, Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Glas und Textilien sowie, je nach Projekt, Metallkomponenten. „Ein Materialmix schafft Wertigkeit und setzt Premiumprodukte ins Rampenlicht“, beschreibt Geschäftsführer Michael Porst den Ansatz des Unternehmens. Auch Beleuchtung und markenspezifische Gestaltungselemente können integriert werden.
Damit greift isenberg ein Thema auf, das auch in der Fachwelt diskutiert wird: Material ist nicht nur konstruktives Mittel, sondern Teil der Markenkommunikation. In Fachmagazinen wird die Hochwertigkeit der eingesetzten Materialien als wichtiger Erfolgsfaktor am POS hervorgehoben. Entscheidend ist, dass Materialwahl, Markenimage und Produktwert zusammenpassen.
Die Erfahrung mit solchen Lösungen reicht bei isenberg weit zurück. Das Unternehmen wurde 1750 als klassische Schreinerei gegründet. Im Jahr 1962 wurden Warenpräsentationen in das Portfolio aufgenommen. Aus dem Handwerksbetrieb entwickelte sich schrittweise ein Produktionsunternehmen, das klassische Holzverarbeitung mit Konstruktion, CNC-Technik, Serienfertigung und Montage verbindet. Zu den Auftraggebern im Displaybereich zählen heute unter anderem Allison und Paulmann sowie namhafte Baumärkte.
Vom Prototyp bis zum Rollout
Die Fertigung selbst ist nur ein Teil des Projekts. Von der technischen Planung über 3D-Visualisierung und Prototypenbau bis zur Serienproduktion lassen sich viele Schritte im eigenen Haus abbilden. Auch Vormontage, Konfektionierung, Bestückung und Versand gehören zum Leistungsspektrum. Bei größeren Rollouts können die Displays bis in die einzelnen Märkte geliefert werden. Moderne CNC-, Zuschnitt- und Kantenbearbeitung schafft die Voraussetzungen, Einzelanfertigungen ebenso wie größere Serien wirtschaftlich umzusetzen.

Gerade bei länger eingesetzten Displays rückt neben Konstruktion und Gestaltung ein weiterer Aspekt stärker in den Fokus: die Nutzungsdauer. Nachhaltigkeit zählt heute zu den prägenden Entwicklungen am POS. Unter den sogenannten 6 R, Reduce, Reuse, Recycle, Rethink, Refuse und Repair, werden Permanentdisplays zunehmend modular, langlebig und wiederverwendbar gedacht. Für Hersteller bedeutet das, Materialeinsatz, Konstruktion, Transport und spätere Nutzung früh gemeinsam zu betrachten. „Das Sustainable Retail Barometer 2026 zeigt, dass knapp sieben von zehn Befragten in Deutschland Nachhaltigkeitskriterien bei Kaufentscheidungen berücksichtigen. Gleichzeitig konkurrieren solche Aspekte weiterhin mit klassischen Faktoren wie Preis und Nutzen. Für den Displaybau bedeutet das: Ressourcen müssen bewusster eingesetzt werden, ohne Stabilität, Wirkung und Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren“, unterstreicht Porst.


Kundenbedürfnisse flexibel umsetzen
Parallel verändert die Digitalisierung die Kommunikation auf der Verkaufsfläche. Klassische Displays werden dadurch nicht zwangsläufig ersetzt. Vielmehr wachsen physische Warenpräsentation und digitale Kommunikation zunehmend zusammen. Materialien, Beleuchtung und digitale Inhalte können stärker miteinander verknüpft werden. Für Hersteller wie isenberg erweitert das die Anforderungen an die Warenpräsentation. Ein Display soll zum Markenbild passen, im täglichen Einsatz funktionieren und sich flexibel in unterschiedliche Verkaufssituationen integrieren lassen. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt stark vom Produkt ab: Ein Kinderwagen benötigt eine andere Bühne als eine Leuchte, ein Werkzeug oder ein schweres Baumarktprodukt.
Das Allison-Projekt zeigt beispielhaft, wie sich traditionelle Materialkompetenz und moderne Produktionsmöglichkeiten verbinden lassen. Aus der Schreinerei von 1750 ist ein Fertigungsunternehmen geworden, das individuelle POS-Lösungen vom Prototyp bis zum Rollout umsetzen kann und bei dem Material, Konstruktion und Warenpräsentation von Beginn an zusammengedacht werden



