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Instore Solutions
Innovative digitale Touchpoints
Instore Solutions hat allein in den letzten drei Jahren sieben renommierte Preise für seine digitalen POS-Innovationen erhalten. Grund genug, sich mit diesem aufstrebenden Systemhaus aus der Schweiz einmal näher zu befassen.
Instore Solutions wurde vor 13 Jahren als Softwarehaus für Handelstechnologien gegründet. Der Fokus war von Anfang an auf interaktive Kundenerlebnisse und operative Filialprozesse ausgerichtet. Mittlerweile ist das Unternehmen in über 19 Ländern aktiv und verfügt über ein spannendes Portfolio für Handel und Industrie gleichermaßen.
Verbindung von digitaler und analoger Welt
Auch wenn Instore Solutions ein eigenes Digital Signage CMS entwickelt hat, liegt der Fokus des Unternehmens ganz klar auf interaktiven Touchpoints. „Die Konsumenten erwarten heute vom Fachhandel und den dort vertretenen Marken mehr denn je nahtlos integrierte Einkaufserlebnisse, idealerweise personalisiert“, ist Unternehmensgründer Matthias Ernst überzeugt. „Dies trifft umso mehr zu, je relevanter oder beratungsintensiver das Sortiment und je jünger die Zielgruppe ist“.

Daher bauen die gemeinsam mit seinen Handels- und Industriekunden realisierten Touchpoints fast immer auf Sensorik auf. In den meisten Fällen kommen Tablets oder Touchscreens zum Einsatz, die am POS verbaut werden und den Konsumenten die Möglichkeit geben, die für sie relevanten Informationen abzurufen. Allerdings ist man bei Instore Solutions davon überzeugt, dass digital allein nicht funktionieren würde. „Der Kunde muss mit möglichst all seinen Sinnen angesprochen werden. Gleich nach dem visuellen Erlebnis Instore Solutions folgt die Haptik, also der Tastsinn“ so Ernst. Im Rahmen interaktiver Kopfhörer-Präsentationen, die Instore Solutions für o2 und für Freenet realisierte, hatten die Shopper die Möglichkeit, entweder auf dem Tablet Kopfhörer auszuwählen, um sie dann aufzusetzen und zu testen oder direkt zu den Kopfhörern zu greifen. Ein integrierter Sensor triggerte dann auf dem Tablet alle relevanten Informationen zum gewählten Produkt. Zudem konnte der User seine präferierte Musikrichtung auswählen und den Sound genießen. Fazit: Über 85 Prozent der Kunden begannen die Journey haptisch.

In den vergangenen Jahren hat Instore Solutions unzählige solcher Interaktionen entwickelt, unter anderem auch für L’Oréal, Penny, Samsung oder die Telekom. Selbst im Sportund Modefachhandel kommt man immer häufiger mit smart integrierten Lösungen dieser Schweizer Denkfabrik in Kontakt. Gemeinsam mit L&T in Osnabrück und dem Kaufhaus Ebbers in Warendorf wurde ein intelligentes Fashion- Label entwickelt, das nicht nur den Preis digital anzeigt, sondern auch jederzeit seine Position durchgeben kann. Nimmt ein Shopper ein Kleidungsstück in die Umkleidekabine, kann so der dort installierte Bildschirm alle relevanten Informationen zu dem Teil liefern, zum Beispiel weitere verfügbare Größen und Farben, passende Accessoires. Dabei kann die Kundin sogar durch Klicken auf eine andere Wunschgröße dem Personal signalisieren, dass man diese bitte zur Umkleidekabine bringen möge. Die gesamte Kommunikationstechnik dahinter bis zum Instant Checkout wird von Instore Solutions gleich mitgeliefert.

Interaktion direkt am Regal
Vor einigen Jahren begann das Unternehmen sich über eine eigens dafür gegründete Investitionsgesellschaft an innovativen Retail-Tech- Start-ups zu beteiligen. Daraus entstand unter anderem das „Vivitag“, das kleinste Touchdisplay am Markt, ideal geeignet für POS-Displays und Interaktionen direkt am Regal. Samsung stattete damit in kürzester Zeit alle seine Stores in Benelux aus, aktuell implementiert die Telekom das Vivitag in seinen Shops, nachdem man es zuvor ausgiebig auf die Kundenwirkung getestet hatte. Im Gegensatz zu digitalen Preisschildern (ESL), die sich ebenfalls zu einem strategischen Geschäftsfeld von Instore Solutions entwickelten, kann das Vivitag interaktiv bedient werden, Bilder und Videos abspielen sowie Kundenbewertungen anzeigen. Es kann aber auch per Klick Personal anfordern, Musik streamen oder zum Beispiel ausgewählte Artikel per LED beleuchten beziehungsweise digitale Preisschilder zum Blinken bringen. Über eine Schnittstelle können alle relevanten Produkt- und Preisdaten sowie Inventurbestände angezeigt werden. Alle Interaktionen sind auswertbar, selbst Heat Maps zu Kundenpräferenzen können erstellt werden.
Sensorgesteuerte Retail-Media-Ausspielung
Zudem eignet sich das Vivitag perfekt für Retail- Media-Ausspielungen direkt am Regal, also am Point of Decision. Hierzu erweitert Instore Solutions seine Sensoriklösungen zu einer anonymisierten Kunden(fluss)analytik und schafft für die Customer Journey völlig neue Ansätze. So setzt das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden auf eine selbst entwickelte Demografieanalytik-Software, die es in Kombination mit Lidar-Sensoren ermöglicht, Kundenprofile anonymisiert über die Verkaufsfläche hinweg zu tracken, Verweildauern zu erfassen, dabei das eigene Personal auszufiltern, und sämtliche Interaktionen mit Umsatzdaten korrelieren zu lassen. So kann zielgerichtet eingesetztes Retail Media direkt am POS seine volle Wirkung entfalten.
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Die Stromversorgung ist ein entscheidender Punkt am POS. Touchdisplays benötigen in der Regel eine direkte Anbindung an das Stromnetz. Lösungen, die mit Akkubetrieb einige Tage lang funktionieren könnten, werden von Instore Solutions bewusst nicht angeboten. „Was immer wir in den Markt bringen, muss robust und langlebig sein, sonst kann man es auch gleich sein lassen“, meint Ernst, der seit über 30 Jahren eng mit Handel und Industrie zusammenarbeitet. Daher bietet das Unternehmen auch Displays oder ePoster an, die sich kabellos mit Energie versorgen und so trotz fehlender Steckdose Videos oder Promotionen zentral gesteuert ausspielen können. So stehen Kunden von Instore Solutions anstelle akkubetriebener Gehwegstopper mit LED-Bildschirmen auch deutlich nachhaltigere vollfarbige ePaper-Varianten vom digitalen Theken- bis hin zum beidseitigen Bodenaufsteller zur Verfügung.
