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Samsung Spatial Display
„Ganzheitliche Erlebniszonen am POS“
Das Spatial Display von Samsung ermöglicht einfache Shopperansprache mittels 3D. Wie die Digital-Signage-Lösung in ein multisensorisches Einkaufserlebnis eingebunden werden kann, erläutert Amit Chatterjee, Manager Presales Solutions bei Samsung.

display: Welchen konkreten Mehrwert kann das Spatial-Display als 3D-Digital-Signage-Lösung im Vergleich zu klassischer 2D-Signage für ein multisensorisches Einkaufserlebnis bieten?
Amit Chatterjee: Das Samsung Spatial Display kann im Handel eine weitere Dimension der visuellen Kommunikation bieten. Mithilfe der 3D-Plate-Technologie entsteht hinter dem LCD-Panel eine räumliche Tiefe, sodass auch klassische 2D-Inhalte ohne zusätzliche Sehhilfen wie 3D-Brillen in eine natürlich wirkende 3D-Darstellung überführt werden können. Dadurch wirken Produkte und Kampagnen plastisch und präsent und können so die Aufmerksamkeit von Kunden gezielt auf sich ziehen.
Gerade im Retail-Umfeld, in dem Aufmerksamkeit eine zentrale Währung ist, ermöglicht das Spatial Display eine aufmerksamkeitsstarke und emotionale Inszenierung von Markenbotschaften. Inhalte erscheinen, als würden sie in den Raum hineinragen oder darin schweben,wodurch Displays zu erlebnisorientierten Präsentationsflächen werden, die eine weitere Ebene zusätzlich zu den klassischen 2D-Signage eröffnen. Darüber hinaus unterstützt die Kombination aus 4K-UHD-Auflösung, dynamischer HDR-Optimierung und Anti-Glare-Panel eine brillante Darstellung auch unter anspruchsvollen Lichtbedingungen. Das macht das Samsun Spatial Display geeignet für hochwertige Markeninszenierungen und Promotions entlang der Shopper Journey.
Insgesamt schafft das Spatial Display damit ein immersives visuelles Erlebnis am POS und erweitert die Möglichkeiten, Produkte und Marken im stationären Handel differenziert und aufmerksamkeitsstark zu präsentieren.
display: Wie kann das Spatial-Display mit anderen Technologien verknüpft werden, um weitere Sinne beim Einkaufen anzusprechen?
Amit Chatterjee: Das Spatial Display kann nahtlos unter anderem in das Samsung Display- und Software-Ökosystem eingebunden werden. Über die cloudbasierte Plattform Samsung VXT lassen sich Inhalte zentral erstellen, verwalten und dynamisch ausspielen. AI-gestützte Funktionen ermöglichen dabei unter anderem die automatisierte Erstellung von Videos oder Tiefeneffekten, die die räumliche Wirkung von 3D-Inhalten zusätzlich verstärken.
In Kombination mit Sensor- oder Triggertechnologien können sich darüber hinaus interaktive Szenarien realisieren lassen, die mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen. Bewegungs- oder Präsenzsensoren können Inhalte beispielsweise situationsabhängig anpassen, sobald sich Kunden nähern. In Verbindung mit Audio- oder Duftlösungen entstehen so multisensorische Erlebnisflächen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Interaktion mit Markenbotschaften im Raum fördern können. Gerade im Retail-Umfeld eröffnet diese Verknüpfung spannende Möglichkeiten der Shopper-Aktivierung: Inhalte können auf Laufwege oder Verweildauer reagieren und Produkte in einer räumlich inszenierten Umgebung präsentieren. Das Spatial Display wird so Teil ganzheitlicher Erlebniszonen am POS, die visuellen, auditiven und atmosphärischen Elemente kombinieren.
Dank seiner standardisierten Integration lässt sich das Samsung Spatial Display dabei ähnlich einfach installieren und betreiben wie klassische Digital-Signage-Displays. Dadurch kann es flexibel in bestehende Retail-Technologie-Setups eingebunden und schrittweise um weitere Erlebnis- oder Sensortechnologien ergänzt werden.
display: Welche Technologien können mittels Smart Things Pro verknüpft werden und somit ein multisensorisches Erlebnis am POS erzeugen?
Amit Chatterjee: SmartThings Pro ist die zentrale IoT-Plattform von Samsung für den B2B-Einsatz und vernetzt Geräte, Sensoren und Systeme standortübergreifend in einem gemeinsamen Ökosystem. Dabei lassen sich Displaylösungen wie das Samsung Spatial Display nahtlos mit HLK-Systemen, Beleuchtung, Energiemanagement, Wearables, Rugged Devices sowie Drittanbieter-Sensoriklösungen – etwa im Retail-Umfeld – verbinden. So entsteht eine integrierte, automatisierte und vernetzte Store-Infrastruktur.
Für den POS ergeben sich daraus gleich mehrere Mehrwerte. Zum einen automatisierte Szenarien, in denen sich Inhalte, Helligkeit, Audio oder Betriebszustände dynamisch an Tageszeit, Kundenfrequenz oder Umgebungsbedingungen anpassen. Ein weiterer Aspekt ist das Energie- und Klimamanagement. So unterstützen Funktionen wie AI Energy Mode und vernetzte Klimasteuerung effiziente Abläufe bei gleichzeitig angenehmer Store-Atmosphäre.
Des Weiteren ermöglichen Bewegungs-, Touch- oder Inventarsensoren interaktive Kundenerlebnisse, die durch die räumliche Darstellung des Spatial Displays visuell verstärkt werden. Mit der Funktion „Interactive View“ können 2D-Grundrisse in 3D-Ansichten überführt werden, was Planung und Gestaltung multisensorische Flächen erleichtert. Durch diese Automationen entsteht ein nahtloses Zusammenspiel von visueller Kommunikation, Raumumgebung und digitalen Services. Das Spatial Display wird so Teil eines vernetzten Retail-Erlebnisses, das Kunden intuitiv anspricht und gleichzeitig operative Prozesse effizient unterstützt.
display: Vielen Dank für das Gespräch.


