Aussetzung des display Superstar Awards 2026: Im kommenden Jahr geht es mit überarbeitetem Format weiter.
Aussetzung des display Superstar Awards 2026: Im kommenden Jahr geht es mit überarbeitetem Format weiter.

display Superstar Award wird neu ausgerichtet

Neuer Modus ab 2027

Der display Superstar Award wird 2026 ausgesetzt. Die Entwicklungen im POS-Marketing haben sich in den vergangenen Jahren deutlich beschleunigt. Digitale Lösungen, Retail Media, integrierte Aktivierungskonzepte und neue Formen der Verkaufsförderung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Deshalb wird das Wettbewerbsformat grundlegend überarbeitet und für die Anforderungen eines sich verändernden Marktes neu ausgerichtet.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Gleichzeitig sehen wir in der Aussetzung die Chance, den display Superstar Award grundlegend weiterzuentwickeln und noch stärker an den aktuellen Anforderungen des POS-Marketings auszurichten“, sagt Simon Dietzen, Chefredakteur des display Verlags.

Die Fortsetzung des Wettbewerbs ist für 2027 vorgesehen. Eine verbindliche Terminierung steht derzeit noch nicht fest. Bis dahin soll das Format strategisch, inhaltlich und organisatorisch neu aufgesetzt werden.

Simon Dietzen
Simon Dietzen, Chefredakteur display Verlag

Ein Format für die Zukunft

Das POS-Marketing hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Digitale Lösungen, Retail Media, nachhaltige Materialien und integrierte Aktivierungskonzepte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklungen wurden im bisherigen Wettbewerbsformat noch nicht umfassend genug abgebildet.

Im neuen Modus sollen deshalb nicht nur einzelne Exponate, sondern auch ganzheitliche Konzepte der Verkaufsförderung am POS stärker berücksichtigt werden. Dazu können beispielsweise Zweitplatzierungen, Retail-Media-Aktivierungen, Gamification, Gewinnspiele, Cashback-Modelle, Bundling, Treueprogramme, Tastings und On-Pack-Promotions gehören. Auch Couponing und Rabattmechaniken, Produktproben und Sampling, Cross-Selling-Inszenierungen, digitale QR- oder Augmented-Reality-Aktivierungen sowie aufmerksamkeitsstarke Regal- und Display-Mechaniken sollen als mögliche Formen der POS-Aktivierung berücksichtigt werden.

„Der neue Wettbewerb soll die gesamte Bandbreite der Verkaufsförderung am POS sichtbar machen. Dazu gehören neben physischen Lösungen auch digitale, kommunikative und aktivierende Konzepte, die Marken und Produkte im direkten Kontakt mit Shoppern wirkungsvoll inszenieren“, erklärt Simon Dietzen.

Mehr Zugänglichkeit

Ein wesentlicher Bestandteil des bisherigen Wettbewerbs war die Ausstellung aller eingereichten Exponate im Showroom. Sie hat den display Superstar Award geprägt und einen direkten Austausch über innovative POS-Lösungen ermöglicht. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Ausstellung mit erheblichen logistischen Anforderungen und Kosten verbunden ist. Für viele Unternehmen stellt dieser Aufwand eine hohe Einstiegshürde dar. Im neuen Format wird deshalb auf die Ausstellung aller Exponate im Showroom verzichtet. Dadurch soll die Teilnahme am Wettbewerb erleichtert werden. Die Bewertung kann sich stärker auf die Qualität des Konzepts, seine Umsetzung und seinen Beitrag zur Verkaufsförderung am POS konzentrieren, unabhängig davon, ob eine physische Ausstellung möglich ist.

Kategorien und Bewertung werden überprüft

Mit der Neuausrichtung werden sämtliche bisherigen Wettbewerbskategorien auf den Prüfstand gestellt. Welche Kategorien im neuen Modus bestehen bleiben, zusammengeführt, ergänzt oder vollständig neu entwickelt werden, steht derzeit noch nicht fest. Auch die Bewertungskriterien sollen an das erweiterte Wettbewerbsformat angepasst werden. Sie müssen künftig die gesamte Bandbreite moderner POS-Aktivierung abbilden und sowohl physische als auch digitale, kommunikative und mechanische Elemente berücksichtigen.

Neben den Kategorien und Bewertungskriterien werden auch der Einreichungsprozess, die Anforderungen an die Projektdokumentation, die Teilnahmebedingungen sowie die Zusammensetzung und Arbeitsweise der Jury überprüft. Ziel ist eine Bewertungslogik, mit der unterschiedliche Formen der Verkaufsförderung nachvollziehbar und vergleichbar beurteilt werden können.

Ein Neustart mit erweitertem Anspruch

Der display Superstar Award soll künftig die Vielfalt des POS-Marketings umfassender darstellen. Nicht allein die Gestaltung eines Displays oder eines einzelnen Verkaufsförderungselements soll im Mittelpunkt stehen. Bewertet werden sollen vielmehr die Idee, die strategische Einbindung, die Umsetzung und der Beitrag eines Konzepts zur Verkaufsförderung am POS.

Die Neuausrichtung soll den Wettbewerb zugänglicher, relevanter und zeitgemäßer machen. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, herausragende Leistungen sichtbar zu machen und den Austausch innerhalb der Branche zu fördern. Da das überarbeitete Format derzeit neu aufgesetzt wird, können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Details zu Kategorien, Teilnahmebedingungen, Einreichung oder Ablauf genannt werden. Sobald die Konzeption belastbar ausgearbeitet ist, wird darüber informiert.