Lorenz setzt auf Chep-Paletten

Lorenz stellt seinen gesamten Palettenbedarf auf das Pooling-System von Chep um. Künftig werden die drei deutschen Produktionsstandorte Hankensbüttel, Neunburg vorm Wald und Kreba-Neudorf mit Chep-Paletten auf Mietbasis beliefert. Damit setzt der Snackhersteller auf ein kreislauforientiertes Modell: Die Paletten werden nicht jeweils zwischen den einzelnen Unternehmen getauscht, sondern innerhalb des gesamten Netzwerkes mehrfach genutzt. Chep übernimmt dabei die Rückführung, Inspektion und bei Bedarf die Reparatur der Paletten. Anschließend werden diese wieder dem Pool zugeführt und wiederverwendet, was zur Ressourcenschonung beiträgt. Die Umstellung ist für Lorenz ein weiterer Baustein, Nachhaltigkeit entlang der der Lieferkette ganzheitlich weiterzuentwickeln. Zudem wird das operative Palettenmanagement vereinfacht, da die bisherige Abstimmung und Führung von Palettenkonten entfällt.

Bislang setzte Lorenz für die Lieferung seiner Produkte Tauschpaletten ein: So erhielt der Spediteur für die Anlieferung von Paletten im Gegenzug die gleiche Anzahl leerer Tauschpaletten zurück. Dieses System hatte den Nachteil, dass ein hoher administrativer Aufwand nötig war und Palettenkonten geführt werden mussten. Zudem waren die im Umlauf befindlichen Ladungsträger von unterschiedlicher Qualität.