
14.07.2026
50 Jahre Knick bei Ritter Sport
Im Sommer 1976 veränderte Ritter Sport die Art und Weise, wie man eine Schokolade öffnet: Damals kam die Knickverpackung auf den Markt, die heute typisch für den Waldenbucher Schokoladenhersteller ist. Der Knick-Pack ist weit mehr als nur eine Verpackungslösung, sondern verkörpert eine klare Designphilosophie: Der Genuss von Schokolade soll einfacher, praktischer und unmittelbarer werden. Deshalb ist es kein Zufall, dass der Knick-Pack in einer Zeit erfunden wurde, die durch zunehmende Mobilität geprägt war und der Schokoladengenuss unterwegs immer häufiger wurde.
Auch nach einem halben Jahrhundert sehen die Ritter-Sport-Verpackungen noch weitgehend so aus wie die ersten Knickverpackungen. Geändert hat sich hingegen das Material: Der erste Knick-Pack bestand noch aus einem Verbundmaterial, bei dem drei unterschiedliche Materialien untrennbar miteinander verbunden waren. Weil das eine Wiederverwertung unmöglich machte, wurde 1991 eine recyclingfähige Einheitsfolie aus Propylen eingeführt, die sowohl kreislauffähig ist als auch mit geringem Materialeinsatz eine hohe Produktsicherheit und einen hohen Produktschutz bietet. Langfristig soll die Verpackung komplett aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Jedoch haben erste Versuche mit papierbasierten Verpackungen Grenzen aufgezeigt, denn die am Markt verfügbaren Papiere sind nicht für alle Sorten des Ritter-Sport-Portfolios geeignet.





